1998
Flowers • Blumen • Fleurs
Englische Seiden des 18. Jahrhunderts




Seide, gewebt nach einem 1749 datierten Entwurf von Anna Maria Garthwaite

Der einfarbige, kunstvoll gemusterte Grund ist typisch für die späten 1740er Jahre. Inv. Nr. 4842




Damast, broschiert mit silber- und vielfarbigen Seidenfäden

Die Kombination von bizarr-abstrakten Formen und halbnaturalistischen Blumen datiert diese Seide zwischen 1711 und 1715. Inv. Nr. 3119



Rockvolant

Seidenstoffe mit in Form gewebten Mustern wurden seit den 1720er Jahren auch für Herrenwesten produziert. ca. 1720 1723. Inv. Nr. 4270




Seide mit Bananenblüten und Ananas

Als Vorlagen dienten in den 1730er Jahren lllustrationen aus botanischen Büchern, in diesem Fall Kupferstiche von Maria Sibylla Merian (1647 - 1717). ca. l736-1739. Inv. Nr. 3984



Damast, gewebt nach einem 1754 datierten Entwurf von Anna Maria Garthwaite

Die grosszügig gezeichnete Seide wurde gewebt von Simon Julins, der sich auf Damaste spezialisiert und mehrere solcher Entwürfe von Anna Maria Carthwaite gekauft hatte. Inv. Nr. 4495




Seide mit Rosen und Rosenknospen

Das Muster ist als Wellenlinie konzipiert, entsprechend der ästhetischen Forderung von William Hogarth (1697-1764) nach einer <<Line of Beauty». ca. 1744-1746. Inv. Nr. 4305



Seide, gewebt nach einem 1752 datierten Entwurf von Anna Maria Garthwaite

Mit bereits stilisierten Blumen steht diese Seide am Anfang der Entwicklung, die weg vom Naturalismus hin zu den kleinteilig-dekorativen Mustern des ausgehenden 18. Jahrhunderts führt. Inv. Nr. 4873