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2003
Sammlung Werner Abegg Die frühen Jahre
4. Mai 16. November 2003
täglich von 14.00 bis 17.30 Uhr
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Faszination
Von Anfang an übten Textilien eine besondere Faszination auf Werner Abegg aus. Schon früh waren nahezu alle großen Zentren und Epochen der Textilkunst in der Sammlung vertreten. Gewebe nahmen dabei die erste Stelle ein, seltener wurden Stickereien und Wirkereien gekauft.
Reliquienhülle des heiligen Amandus
Westasien, seldschukisch, 11./frühes 12. Jahrhundert, Inv. Nr. 1141
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Glanzlichter
Zu den bedeutendsten Erwerbungen der frühen Jahre gehören ein Pluviale aus dem Salzburger Dom sowie eine Mitra und eine mittelalterliche Glockenkasel aus St. Peter in Salzburg. Sie waren Anfang der 30er Jahre in den Kunsthandel gelangt, als die Wirtschaftskrise viele Kirchen bewog, Kunstwerke zu verkaufen.
Pluviale mit Darstellung der Wurzel Jesse (Detail)
England, um 1300, Inv. Nr. 231
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Schwerpunkte
Schwerpunkte der jungen Sammlung waren neben Textilien auch romanische Grubenschmelzarbeiten sowie Bronzegüsse des Mittelalters und der Renaissance. Sie lassen ein besonderes Interesse an Werken erkennen, deren Herstellung hohe handwerkliche und technische Anforderungen stellt.
Emailplatte mit dem heiligen Petrus
Limoges, Ende 12. Jahrhundert, Inv. Nr. 8.48.63
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Provenienzen
Für den jungen Sammler spielte die Herkunft der Werke aus namhaften Sammlungen eine wichtige Rolle. So erwarb er eine Reihe von Emailarbeiten der Zürcher Sammlung Alfred Rütschi, die als Spezialsammlung für Goldschmiedekunst bekannt war. Andere Werke kamen aus der berühmten Kunstgewerbe-Sammlung Albert Figdor in Wien.
Mehrfarbiger Samt
Italien, 15. Jahrhundert, Inv. Nr. 166
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Geschichte
Als Werner Abegg 1939 angesichts des drohenden Krieges beschloß, seinen Wohnsitz von Turin nach New York zu verlegen, konnte der damals 36jährige bereits auf mehr als ein Jahrzehnt erfolgreicher Sammeltätigkeit zurückblicken. In diesen frühen Jahren waren Ausrichtung und Charakter der Sammlung wesentlich geprägt worden.
Engel
Werkstatt des Tino di Camaino, Neapel, um 1330, Inv. Nr. 11.18.67
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