Sammlung Werner Abegg – Die frühen Jahre

4. Mai – 16. November 2003
täglich von 14.00 bis 17.30 Uhr

Sammelleidenschaft und Sammlerglück des jungen Werner Abegg stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Sonderausstellung der Abegg-Stiftung. Schon in den Erwerbungen der frühen Jahre zeigt sich ein Mann von vielfältigen Interessen und weitgespanntem Horizont, der binnen weniger Jahre die Grundlage für eine Sammlung von Weltrang schuf.

Gegen Ende der 1920er Jahre hatte Werner Abegg begonnen, Kunstwerke zu sammeln. Entschlusskraft und die Gunst des Augenblicks erlaubten es ihm, in kurzer Zeit eine Sammlung von hohem Rang zusammenzutragen. Seine Vorliebe galt dem Kunsthandwerk des Mittelalters und der Renaissance, vor allem aber der Textilkunst von der ausgehenden Antike bis zum 18. Jahrhundert.
Als Werner Abegg 1939 angesichts des drohenden Krieges beschloss, seinen Wohnsitz von Turin nach New York zu verlegen, waren Schwerpunkte und Konturen der Sammlung bereits deutlich ausgeprägt. Sie bestimmen Ausrichtung und Charakter der Abegg-Stiftung bis heute.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der frühen Erwerbungen Werner Abeggs. Ein reich bebildertes Begleitbuch stellt den Sammler und die Anfänge seiner Sammlung vor.

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Sammelleidenschaft und Sammlerglück des jungen Werner Abegg stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Sonderausstellung der Abegg-Stiftung. Schon in den Erwerbungen der frühen Jahre zeigt sich ein Mann von vielfältigen Interessen und weitgespanntem Horizont, der binnen weniger Jahre die Grundlage für eine Sammlung von Weltrang schuf. Gegen Ende der 1920er Jahre hatte Werner Abegg begonnen, Kunstwerke zu sammeln. Damals zwang die Wirtschaftskrise zahlreiche Institutionen dazu, Teile ihres Kunstbesitzes zu veräussern. Entschlusskraft und die Gunst des Augenblicks erlaubten es Werner Abegg daher, in kurzer Zeit eine Sammlung von hohem Rang und Ansehen zusammenzutragen.

Werner Abeggs Vorliebe galt von Anfang an dem Kunsthandwerk des Mittelalters und der Renaissance, vor allem aber der Textilkunst von der ausgehenden Antike bis zum
18. Jahrhundert. Unter den frühesten Erwerbungen finden sich kostbare Gewebe aus Ägypten ebenso wie kunstvolle Fayencen aus dem alten Persien. Romanische Bronzegüsse und Emails stehen neben spanischen und italienischen Stoffen des hohen Mittelalters, prachtvolle Samte der Renaissance neben bizarr gemusterten Seiden des Barock.
Das Sammeln von Kostbarkeiten kannte Werner Abegg aus seinem Elternhaus. 1903 in Zürich geboren, war er in einer kultivierten Atmosphäre aufgewachsen. Auch der Umgang mit Textilien war ihm von Jugend an vertraut. Sein Onkel August Abegg führte in Oberitalien eine Reihe von Textilfabriken, in die Werner Abegg noch im Schulalter eintrat. Als sein Onkel 1924 starb, übernahm Werner Abegg die Firmenleitung. Die Faszination für Textilien, die damals begründet wurde, begleitete ihn ein Leben lang.
Als Werner Abegg 1939 angesichts des drohenden Krieges beschloss, seinen Wohnsitz von Turin nach New York zu verlegen, waren Schwerpunkte und Konturen der Sammlung bereits deutlich ausgeprägt. Sie bestimmen Ausrichtung und Charakter der Abegg-Stiftung bis heute.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der frühen Erwerbungen Werner Abeggs. Ein reich bebildertes Begleitbuch stellt den Sammler und die Anfänge seiner Sammlung vor.

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